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Ereignisse & Übungen


Blutspende Nr.1

Am 17. Januar 2018 hatten wir unseren ersten Blutspende Termin in diesem Jahr. Wir sind froh über die gute Bilanz. So konnten wir insgesamt 135 Spender begrüßen, davon waren 8 Erstspender.
Wir möchten uns recht herzlich bei allen Spendern, die bei unserer Blutspende im Bürgerhaus Maichingen Blut gespendet haben, bedanken.Im Hintergrund ist die Blutspende immer ein großer Organisatorischer Aufwand. So müssen wir neben dem Küchen Team auch das Personal bei der Anmeldung, dem Transport zum Ruhebereich und bei der Betreuung am Blutabnahme Bereich stellen.

 


Neues Fahrzeug

Am 17. Januar konnte unser ehemaliger Bereitschaftsleiter Sascha Rabinsky des Roten Kreuzes in Maichingen, einen vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellten Mannschaftstransporter (MTW) entgegennehmen. DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach und der stv. Geschäftsbereichsleiter der Allgemeinen Rotkreuzarbeit, Timo Vohrer übergaben den neuen VW Crafter im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Das Fahrzeug wird künftig im Bevölkerungsschutz und der Katastrophenhilfe des Roten Kreuzes in der DRK-Einsatzeinheit Nord - der Katastrophenschutzeinheit - die aus den DRK-Bereitschaften im nördlichen Bereich des Landkreis Böblingen besteht, zum Einsatz kommen. Das Fahrzeug wird nicht nur Einsatzkräfte zur Einsatzstelle befördern, sondern auch leichtverletzte, bzw. gehende Betroffene transportieren können.

„Wir integrieren dieses Fahrzeug in das komplexe Hilfeleistungssystem des Roten Kreuzes und erweitern dadurch erneut den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe im Landkreis Böblingen“, so Wolfgang Breidbach bei der Übergabe.


Jahreshauptversammlung

Das vergangene Jahr flog wie so viele Jahre auch in rasantem Tempo an uns vorbei. Die guten und festen Vorsätze zu Jahresbeginn, es im aktuellen Jahr anders und bewusster machen zu wollen, waren nicht immer von Erfolg gekrönt.
Doch im Innehalten und Revue passieren lassen liegt eine sehr starke Kraft und Chance zum Nachdenken und man wird sich bewusst darüber, welche zum Teil enormen Herausforderungen, Leistungen und Erfolge man gemeinsam hat erreichen können. Und wir haben wieder ein sehr abwechslungsreiches und erfolgreiches Jahr hinter uns gebracht. Dies zeigen uns nicht nur die Zahlen und Ergebnisse des Jahres, sondern wir haben immer wieder bei den verschiedensten Anlässen ein starkes Selbstbewusstsein und Selbstverständnis für die ehrenamtliche Arbeit im Ortsverein bei uns allen feststellen können.
Unsere vielseitigen Stärken konnten wir jüngst nicht nur bei den regelmäßigen Blutspendeterminen, Sanitätsdiensten, und Einsätze unter Beweis stellen. Wir werden auch immer mehr von anderen Ortsvereinen und dem DRK Kreisverband Böblingen für unterstützende Tätigkeiten angefordert.
Unser Bereitschaftsleiter Sascha Rabinsky bedankte sich am Schluss noch bei unserem Vorstand. Ohne sein Tun und dem finanziellen Rückhalt könnten manche Anschaffungen, die unsere Arbeit im aktiven Dienst und bei der Ausbildungen erleichtern, nicht ausüben.
Ebenfalls bedanken wir uns bei den Kameraden des DRK Ortsverein Sindelfingen für die gute Zusammenarbeit bei den ganzen Einsätzen und Sanitätsdiensten.
Die Bereitschaftsleitung wurde vor der Jahreshauptversammlung neu gewählt, hier bei gab es einen Rollen Tausch der bisherige Bereitschaftsleiter Sascha Rabinsky ist nun unser Stv.Bereitschaftsleiter und der Eberhard Schatz ist unser jetziger Bereitschaftsleiter.Wir wünschen beiden viel Spaß bei ihrer Arbeit die nächsten 4 Jahre. 
Wahl des Vorstandes bei der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand gewählt, alle Amtsinhaber wurden von der Bereitschaft bestätigt, Manfred Steinfeld wurde von der Bereitschaft zum 2.Vorstand gewählt.

 

Wahlen

 

Wir haben die Bereitschaftsleitung und den Vorstand gewählt. 
+Bereitschaftsleiter. Eberhard Schatz
+Stv.Bereitschaftsleiter Sascha Rabinsky 
+1.Vorstand Andreas Schneider-Dölker
+2.Vorstand Manfred Steinfeld
+Kassier Timo Klotz 
+Schriftführerin Stefanie Hofmayer

 

Ehrungen

 

Sabrina Hofmayer wurde für 5 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Jura Geis wurde für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Timo Klotz wurde für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Sascha Rabinsky wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Heidi Steinfeld wurde für 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Herbert Berner wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

 

Das Jahr 2017 in Zahlen

 

2017 wurden wir zu 65 Einsätzen alarmiert, dies teilt sich wie folgt auf:
+ 3 Gefahrguteinsätze 
+ 6 Helfer vor Ort Einsätze 
+ 7 Übungen/Fortbildungen 
+ 4 ELW Einsätze des DRK Kreisverband Böblingen
+ 21 Sanitätsdienste 
+ 24 Feueralarme
Es gab 6 Größere Einsätze im Jahr 2017
+Nr.1 Am 15.2.17
Evakuierung nach Bombenfund auf dem Daimlerwerk in Sindelfingen bei diesem Einastz waren wir 8 Stunden im Dienst.
+ Nr.2 Am 16.2.17
Evakuierung nach Bombenfund auf dem Daimlerwerk in Sindelfingen bei diesem Einsatz waren wir 9 Stunden im Dienst.
+Nr.3 Am 21.2.17
Brandeinsatz in einer Sindelfinger Schule bei diesem Einsatz waren wir 2,5 Stunden im Einsatz.
+ Nr.4 Am 7.4.17
Evakuierung nach Bombenfund auf dem Daimlerwerk in Sindelfingen bei diesem Einsatz waren wir 7 Stunden im Dienst.
+ Nr.5 Am 1.6.17
Großbrand in einem Möbeldiscounter auf der Böblinger-Hulb bei diesem Einsatz unterstützenden wir den Ortsverein Böblingen und waren 5,5 Stunden im Einsatz.
+ Nr.6 Am 3.8.17
Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus in der Magstadterstraße. In Maichingen bei diesem Einsatz waren wir 5,5 im Dienst.

 

Hierbei leisteten 27 Helfer insgesamt 3.450,00 Stunden.

 


Wenn die Hölle im Tunnel losbricht

Ein schwerer Verkehrsunfall und Feuer im neuen Darmsheimer Tunnel wäre für die Feuerwehr und das DRK eines der wohl schlimmsten denkbaren Szenarios. Um darauf vorbereitet zu sein, haben wir genau diese Situation nun geübt.

Lesen Sie hier den Pressebericht

Keine einfache Lage stellt sich den Rettungskräften an diesem Samstagnachmittag dar. Gegen 15:30 Uhr wurden die Helfer mit dem Alarmstichwort „VU schwer“ zu einem Verkehrsunfall in den Darmsheimer Tunnel alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung aus dem Tunnel festgestellt werden. Ein Horrorszenario,dass hoffentlich nie eintreten wird, aber trotzdem geübt werden muss. Eine Übung ist vor der Verkehrsfreigabe verpflichtend. Ausgangspunkt für die Feuerwehrleute aus Darmsheim, Maichingen, der Kernstadt und der Feuerwehr Grafenau und Dagersheim ist die Annahme, dass sich durch Unachtsamkeit eines Pkw-Lenkers ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Kleinbus innerhalb der 460 Meter langen Röhre ereignet hat. Eine Person wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Der Kleinbus geriet noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Brand. Mehrere Personen versuchten sich, über den Rettungsstollen und dem 230 Meter entfernten Röhrenausgang ins Sichere zu retten. Die starke Rauchentwicklung im Inneren der Röhre führte jedoch dazu, dass mehrere Personen bewusstlos wurden und nun im Tunnel vermisst werden. Eine Person konnte sich ins Freie Retten und irrt orientierungslos im Gelände herum. Mehrere unbeteiligte Fahrzeuge stehen noch im Tunnelinneren und konnten den Tunnel nicht mehr verlassen. Für jedes Szenario besteht eine definierte Alarm – und Ausrückeordnung der eine spezielle Einsatzplanung zugrunde liegt. Hier werden neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren aus Grafenau und Dagersheim, sowie die Führungsgruppe des Landkreises Böblingen und der Kreisbrandmeister alarmiert. Während die ersten Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aus Darmsheim, Grafenau sowie Dagersheim über das Tunnelportal Grafenau in den Tunnel für die erste Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung einfahren, nimmt die Einsatzleitung am Sindelfinger Portal Stellung. Hier wird die Menschenrettung über die Abteilung Sindelfingen und Maichingen koordiniert. Der sogenannte Rettungs- und Suchtrupp besteht insgesamt aus 5 Personen. Dabei müssen alle Einsatzkräfte atemschutztauglich sein. Eine spezielle Einsatztaktik, die seit 2 Jahren trainiert wird, muss hier blitzschnell abgerufen werden. Der Rettungstrupp muss den gesamten Bereich bis zum brennenden Fahrzeug nach Personen absuchen. Das Besondere daran ist, dass durch die starke Rauchentwicklung dies unter Nullsicht geschehen muss. Die Einsatzkräfte müssen dabei jeden Zentimeter des Tunnels genau kontrollieren. Ob auf der Straße oder in Fahrzeugen überall können sich Personen befinden, die sich in einer Panikreaktion versucht haben sich zu retten. Auch bei der Großübung war dies der Fall. Insgesamt befanden sich 5 Personen im Tunnel, die bewusstlos und teilweise schwer verletzt waren. Im weiteren Übungsverlauf übernahm das DRK, welches aus mehreren Ortsvereinen und dem Regelrettungsdienst bestand die verletzten Personen und versorgte sie, bis die Patienten in ein Krankenhaus abtransportiert werden konnten. Zusätzlich wurde die Rettungshundestaffel des DRK Sindelfingen angefordert, um den Bereich weiträumig nach eventuell geflüchteten und verwirrten Personen abzusuchen. Aber nicht nur die Rettungseinheiten des DRK ́s waren gefordert. Zusätzlich übte das Kreisauskunftsbüro den Einsatz um eventuelle Fragen von möglichen Angehörigen der Unfallopfer beantworten zu können. Neben der Einsatzleitung unter der Leitung von Rainer Just zeigte sich auch Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Stadtbrandmeister Wolfgang Finkbeiner sehr zufrieden. Insgesamt waren ca. 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Polizei sowie THW im Einsatz. Diese Übung zeigte einmal mehr, wie gut alle Zahnräder bei so einer Schadenslage ineinander greifen, auch wenn dieses Einsatzszenario hoffentlich nie eintreten wird.